Unser Bayern

So stellt sich der Zeichner Peter Puck Herzog Wilhelm IV. bei der Unterzeichnung des Reinheitsgebots vor.

Bayerische Geschichte(n), 04/2016: So oder so ähnlich könnte es gewesen sein

Liebe Leserin, lieber Leser, das haben Bayern und die Welt nun davon. „Streich Er alles ab ,Hopfen‘!“, soll  Herzog Wilhelm IV. seinerzeit gesagt haben, als man ihm den ersten Entwurf für das später als Reinheitsgebot berühmt gewordene Gesetz vortrug. Eine frisch eingeschenkte Maß hielt er, gemütlich in seinem Thron sitzend, schon in der Hand. Vielleicht…

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Vom Vergessen Bedrohtes

Mit seinem Buch „Jetz gherst da Katz. Bairische Sinnsprüche, Redensarten und Lebensweisheiten“ „verschafft uns Johann Rottmeir weiteren Einblick in seine reiche Sammlung von bairischen Sinnsprüchen und Redensarten“, schreibt Ludwig Zehetner in der Frühlingsausgabe der MUH (Ausgabe 24, Frühling 2017). Auf 256 Seiten bietet der Autor einen Einblick in die Sprache und Lebensweise Bayerns. „Dabei geht’s…

Ein Haidhauser Muatterl trägt die Einkäufe nach Hause.

Bayerische Geschichte(n), 30/2015: Man enthalte sich des Rauchens

Liebe Leserin, lieber Leser, bei Herrn Beck in der Wörthstraße kann man die Rasierklingen noch einzeln kaufen. Herr Beck lobt die Kernseife mit echtem Bor. Die Auslagen im Schaufenster beschriftet er stets selbst, von Hand und in akkurater Schönschrift. „Das ist viel wirkungsvoller als die gedruckte Reklame!“ – so seine Überzeugung. Zum Sortiment der Drogerie…

Josef Straßberger – ein Bild von einem Mann: Mit dem Gewinn der Olympiamedaille in Amsterdam 1928 steht er am Höhepunkt seiner Karriere (Foto: Andreas Lechner).

Bayerische Geschichte(n), 7/2019: Ein Roman über den stärksten Mann Bayerns

Liebe Leserin, lieber Leser, Vorkriegszeit im ländlichen Bayern: Während die Industrialisierung im Inntal Einzug hält, stemmt ein Bauernbub aus Kolbermoor jeden Tag Mehlsäcke im Dachkammerl über der Sägemühle des Großvaters. Josef Straßberger hat ein Ziel – der stärkste Mann der Welt zu werden. Und weder seine Herkunft noch die Einberufung ins „1. Bayerische Fußartillerie-Regiment“ können…

Presseecho: „München braucht Sozialdemokraten“

Bayern im Buch 1/2010: „Der pensionierte Stadtdirektor Helmut Hanko legt eine ebenso faktenreiche wie – trotz persönlicher Beteiligung bei so manchen hier geschilderten Entscheidungen – durchaus objektive Darstellung der Geschichten und der Probleme der Münchner SPD im Verlaufe der letzten 65 Jahre vor. […] Kurzum: Dieses Buch ist der Report eines Insiders, der – weder…

Presseecho: Heit san ma wieder kreizfidel

Süddeutsche Zeitung, 11. Juli 2012:  „Analoges Youporn“ Es sei „eigentlich verwunderlich, dass es so wenige Liederbücher mit Trink- und Wirtshausliedern gibt“, schreibt Franz Kotteder in der Süddeutschen Zeitung: „Das Wirtshauslied, muss man feststellen, war wohl auch so etwas wie das Youporn des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ganz analog und ganz handfest.“ Deshalb sei es auch nur…

Münchner Geschichte(n), 09/2013: Buffalo Bill in München

Liebe Leserin, lieber Leser, am Anfang stand natürlich die Sehnsucht nach dem Wilden Westen, nach einem Cowboy-Leben im Sattel, das Lasso in der Hand. Die große Auswanderungswelle lag zwar schon einige Jahre zurück, aber auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Amerika kaum etwas von seiner Anziehungskraft als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ verloren. Nur: Wie…

cht nach dem wilden Westen

Presseecho: Sehnsucht nach dem Wilden Westen

Am 12. April 1913 wurde der Cowboy Club München Süd gegründet. „Die Chronik des Clubs, deren Einband die Haut einer Python schmückt, erzählt von schwierigen Zeiten, die der Verein erlebte. Die Kameradschaft der ,Boys des Südens‘ blieb indes ungebrochen“, berichtet der Sendlinger Anzeiger am 24. April 2013 und weist auf die zum Jubiläum anstehenden Termine…

Presseecho: Tankstelle ist Kult

Nürnberger Nachrichten vom 4.12.2012 „Der Geschichte auf der Spur – 2. Etappe“: „Neues Buch präsentiert eigenwillige Denkmäler“, schreibt Horst M. Auer: „Bereits der erste Band zielt auf weniger beachtete Denkmäler ab. So taucht Schillingsfürst eben nicht mit seinem herrlichen Barockschloss auf, sondern mit der Ochsentretanlage im fürstlichen Brunnenhaus – ein gleichwohl in ganz Europa einzigartiges…

Das 1938 errichtete Mahnmal auf dem Horst-Wessel-Platz in Gröbenzell.

Eine Zustimmungsdiktatur

Der Historiker Kurt Lehnstaedt habe mit „Gröbenzell in den Jahren 1933 bis 1945“ ein beeindruckendes Buch vorgelegt, schreibt Peter Bierl in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Mai 2015. Das Werk über die einstige „Hochburg der Nazis“ sei „material- und kenntnisreich verfasst und spannend geschrieben“. Die Recherche habe zwei Jahrzehnte gedauert, weil alle Akten vernichtet worden…

Presseecho: „Münchner Maßstäbe“

Unsere Post. Die Heimatzeitung der Deutschen aus Ungarn vom November 2009: „Münchner Maßstäbe“ „So geht es in dem Band eben nicht nur um München, sondern auch um den Einfluss der Münchner Architekten. So spricht der Band sogar von „Münchner Architektur in Europa“. Diese vollmundige Äußerung ist sicherlich berechtigt. […] Es ist verdienstvoll, dass der Architekturhistoriker…

Münchner Geschichte(n) 14/2012: Die Blume auf dem Schuttberg

Liebe Leserin, lieber Leser, wie Phönix aus der Asche erhebt sich auf dem Hochplateau des Olympiabergs, versteckt zwischen den Bäumen, die „Schuttblume“. Erblüht aus dem ehemaligen Trümmerhügel, symbolisiert sie heute vor allem Münchens eigenen Werdegang von der kriegszerstörten Stadt zur Weltstadt mit Herz. Etwas Neues, Friedliches sollte aus dem seit 1947 abgeladenen Trümmerschutt des Zweiten…

Die Steinerne Brücke bei Nacht: Seit 1146 überspannt sie die Donau in 16 Bögen und verbindet die Regensburger Altstadt mit dem Stadtteil Stadtamhof.

Eine wundervolle Wiederentdeckung

Der große Sagensammler Alexander Schöppner sei heutzutage nur noch wenigen Menschen ein Begriff, befindet Stefan Sessler im Münchner Merkur vom 1. August 2014: „Umso verdienstvoller ist das Buch von Paul Fenzl“, so schreibt er weiter: „Der Autor, der bei Regensburg lebt, hat Schöppners umfangreiche Sammlung durchforstet und die schönsten Sagen in einem Band gebündelt.“ Für…

Bayerische Geschichte(n) 12/2010: Ein Franzose auf der Wiesn

Liebe Leserin, lieber Leser, zum Abschied vor der Sommerpause gibt es diesmal statt des gewohnten historischen Exkurses eine Bildergeschichte! Der französische Zeichner Cyril Mariaux hat seine Eindrücke von den Absurditäten der Wiesn in aquarellierten Zeichnungen festgehalten. Die humorvolle Bildergeschichte, die dabei entstanden ist, hat er nun von seinem Landsmann Vincent Minner mit pointierten Texten ergänzen…

Bayerische Geschichte(n), 21/2014: Typisch Oberbayern oder doch bloß ein Klischee?

Liebe Leserin, lieber Leser, früher war es zwar um einiges stärker ausgeprägt, doch heute ist es trotzdem noch mancherorts vorhanden: Das Klischee, alle Bayern seien schlechtgelaunte, gewaltliebende Bauerntölpel. So sagte zum Beispiel der Österreicher Heimito von Doderer, nachdem er zwei Jahre von 1936 bis 1938 in Oberbayern verbracht hatte: „So also ist hier das Volk:…