Kasberger, Erich Krauss, Marita

Ein Dorf im Nationalsozialismus

Pöcking 1930–1950
Die Autoren zeichnen anhand des Beispiels Pöcking am Starnberger See ein facettenreiches Bild des Nationalsozialismus innerhalb einer Dorfmgemeinschaft
Erscheinungstermin: Dezember 2019

ISBN: 978-3-86222-321-3Autor: Ausstattung: Hardcover, 396 Seiten, mit zahlreichen historischen AbbildungenErscheinungstermin: Dezember 2019 Artikelnummer: SKU-22037 Kategorien: , , Schlüsselworte: , ,

28,00

Pöcking 1930–1950

von Marita Krauss und Erich Kasberger

Pöcking am Starnberger See war im „Dritten Reich“ viel mehr als ein Bauerndorf: Hier lebten neben Landwirten und Handwerkern auch die Besitzer großer Villen, die eng in die Welt des Nationalsozialismus eingebunden waren. Es fielen zwar keine Bomben, doch der Krieg kam ins Dorf, als das „Sisischloss“ Possenhofen und seine Schlosswiese erst zu einem militärischen Ausbildungszentrum, dann zum Lazarettdorf und zuletzt zum Flüchtlingslager wurden.
Der Blick auf Pöcking mit seinen Nachbardörfern Aschering und Maising zeigt die lokalen Handlungsspielräume und Konfliktlinien, den Kampf um Straße und Wirtshaus, die Wirkungen der Mobilisierung, die Skepsis der Bauern und das Überleben von Juden.
Marita Krauss und Erich Kasberger eröffnen mit ihrer Geschichte Pöckings neue Perspektiven auf das Wirken des Nationalsozialismus in einer Dorfgemeinschaft. Bisher einzigartig ist ihre Analyse von über 12.000 Entnazifizierungs-Meldebögen im Stadt-Land-Vergleich, die den Organisationsgrad der Bevölkerung sichtbar macht.

Die Publikation wird gefördert von der Waldemar-Bonsels-Stiftung, München.

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