PI: Katzenjammer, Hirnschmerz & Co.

Ist ein Rausch im Monat tatsächlich gesund? Wozu diente eigentlich der sogenannte Hubertusschlüssel? Und was hat es bei alten Menschen mit den drei bösen Zoacha auf sich? Die Antworten auf diese Fragen gibt Helmut A. Seidl in „Obacht geben, länger leben!“. Die amüsant-kurzweilige Kulturgeschichte bietet einen Überblick über bayerische Bräuche und Ratschläge rund um die Gesundheit.

„Gsund“ ist der altbairische Ausdruck für „Gesundheit“. Und um diese zu bewahren bzw. zu erlangen, suchte man im alten Bayern sein Heil vielfach in dubiosen Praktiken, abergläubischen Vorstellungen oder volksmedizinischen Empfehlungen wie etwa: „Auf an Katznjamma g’hört a frische Maß Bier.“ Nicht selten gehen Ratschläge und Weisheiten dieser Art auf überholte Ansichten der Schulmedizin zurück.

Dieses Buch versteht sich nicht als medizinischer Ratgeber im heutigen Sinne, auch wenn mancher Tipp durchaus noch gerechtfertigt wäre. Vielmehr ist es ein vergnüglich-informativer Beitrag zur Geschichte der bayerischen Gesundheit.

Der gebürtige Niederbayer Prof. Dr. Helmut A. Seidl lehrte Neuere Sprachen in Nürnberg und Augsburg. Er ist Autor von Büchern und Aufsätzen zu philologischen und volkskundlich-historischen Themen, darunter eine Trilogie zu spektakulären Mordfällen im Königreich Bayern sowie Dokumentationen über „Schmähinserate im alten München“ bzw. „Bayerns größte Räuberbande“.

Pressemitteilung als PDF herunterladen