PI: Zu Besuch im alten Nürnberg

Frankenmetropole mit mittelalterlichem Flair

Wer Nürnberg besucht, wird um die Kaiserburg nicht herumkommen – das Wahrzeichen der Frankenmetropole ist eine der größten Burganlagen ihrer Zeit. Doch weniger die Burg als vielmehr die Menschen sowie das Zusammenwirken von Handwerk und Handel, von Bürgerschaft und Rat, haben der Stadt zu ihrem Aufstieg verholfen.

 

Nürnbergs bedeutende Rolle als Handelsstadt zeigt sich noch heute an zahlreichen Patrizierhäusern, die der Altstadt ihr unverwechselbares mittelalterliches Gepräge verleihen. Der Maler Albrecht Dürer, dessen Haus heute ein Museum ist, der Arzt Hartmann Schedel, dessen bekannte „Schedelsche Weltchronik“ bei Dürers Patenonkel Anton Koberger gedruckt wurde oder der Kaufmann Anton Tucher haben ihre Spuren hinterlassen. Großzügige Stifter wie der Kaufmann Konrad Groß sorgten mit ihren Spenden, etwa dem Heilig-Geist-Spital, nicht nur für ihr eigenes Seelenheil, sondern unterstützen gleichzeitig bedürftige Mitmenschen. In der Spitalkirche des Heilig-Geist-Spitals, der einzigen dem Stadtrat unterstellte Kirche, wurden sogar zwischen 1424 und 1796 die Reichskleinodien aufbewahrt.

 

Die Historikerin Dr. Susanne Herleth-Krentz führt ihre Leser zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der im Mittelalter florierenden Handelsstadt, erzählt von Legenden wie der um Eppelein von Gailingen und liefert wertvolle Tipps zu den kulinarischen Besonderheiten Nürnbergs.

 

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