PI: Was macht Bayern besser?

Was macht Bayern besser? Warum schneidet der Freistaat bei fast allen Kennzahlen am besten ab? Bei wirtschaftlichen – Haushaltseinkommen, Arbeitslosigkeit, Schuldenstand – , aber auch bei sozialen, siehe Bildungsstand, medizinische Versorgung, Kriminalitätsrate. Warum übertrifft das ehemalige Bauernland alle anderen Bundesländer? Um dies zu erklären, müssen Klischees wie „Mia san mia“ und „Liberalitas Bavarica“ beiseitegeschoben werden. Das Buch deckt die wirklichen Erfolgsfaktoren und historischen Hintergründe von Bayerns beispiellosem Aufstieg bis zurück ins 18. Jahrhundert auf.

Der Schlüssel zu Laptop und Lederhose. Hinter platten Slogans steckt eine tiefere Wahrheit. Nämlich Bayerns Beherrschung einer produktiven Dialektik. Beispielsweise von starkem Staat und einer beispiellosen Vielzahl von erfolgreichen Volksbegehren, von Innovation und Infrastruktur, von Tüchtigkeit und Transzendenz. Scheinbare Gegensätze befruchten sich gegenseitig.

Warum die Kluft zwischen Bayern und dem Bund noch wachsen wird. Der Bayerische Kapitalismus übertrifft die Soziale Marktwirtschaft nachhaltig. Jenseits von Ordnungspolitik betreibt der Freistaat einen höchst wirksamen Staatsinterventionismus. Das Wohlstandsmodell fokussiert auf Hightech und Heimat gleichermaßen. Das Gewinner-Gen vieler Protagonisten dieses beispiellosen Aufstiegs ähnelt der Mentalität von Deutschlands führendem Fußballclub in seiner elitären Härte und mittelständischen Vorsicht.

Kaevan Gazdar hat Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in München, Bologna und Paris studiert. Er ist in München als Publizist und Berater tätig.

 

Pressemitteilung als PDF herunterladen