PI: Dem legendären Kloster auf den Grund gegangen

Neuerscheinung: Die Kirche St. Quirinus in Tegernsee und ihr Stiftergrab

Der 24. Band der Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege geht dem legendären Kloster St. Quirinus in Tegernsee auf den Grund.

Das ehemalige Kloster Tegernsee ist in ganz besonderer Weise in die Landschaft am nördlichen Alpenrand eingebettet. Es blickt auf eine über 1.350-jährige Geschichte zurück, die in Teilen noch in der jetzigen Pfarrkirche St. Quirinus ablesbar ist.

Vertiefte Einblicke ermöglichten verschiedene Sicherungs- und Sanierungsarbeiten in den letzten Jahrzehnten: Vom Untergrund mit den Resten der Vorgängerbauten bis zum Dachstuhl ließen sich neue Erkenntnisse gewinnen. Besondere Einsichten ergab dabei die Öffnung des Sarkophags der Stifter des Klosters, der Brüder Otkar und Adalbert aus der Familie der Huosi; Letzterer ist als erster Abt in Tegernsee bekannt.

Die Brüder selbst, ihre Geschichte und das, was ihnen an Textilien ins Grab mitgegeben wurde, bilden den Kern dieser multidisziplinären Publikation, die auch von der Legende Abschied nimmt, das Kloster sei bereits 746 gegründet worden – zu dieser Zeit wären Otkar und Adalbert noch Kinder gewesen..


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