Bayerische Geschichte(n), 1/2020: Gut oder Böse? Eine Frage des Zufalls …

Bayerische Geschichte(n), 1/2020: Gut oder Böse? Eine Frage des Zufalls …

Bayerische Geschichte(n), 1/2020: Gut oder Böse? Eine Frage des Zufalls …

Liebe Leserin, lieber Leser,

schwarzhumorig und hinterfotzig, mörderisch und abgedreht sind die zwölf Kriminalgeschichten aus der Feder des bekannten Kabarettisten Werner Gerl – die im Übrigen meist ohne Ermittler auskommen. Der Leser darf in „Humord“ das finale Urteil über Gut und Böse treffen, wenn das Verbrechen in einer köstlichen Pointe seinen unvorhersehbaren Ausgang findet.

In „Humord“ erleben Täter wie potenzielle Opfer ihr blaues Wunder.

Wer hat sie nicht, eine geheime Liste jener Menschen, denen man aus Sympathiegründen lieber aus dem Weg geht … Doch was tun, wenn die Toleranz gegenüber den Zwiderwurzen dieser Welt ihre absolut letzte Grenze erreicht hat? Die Protagonisten der zwölf Kriminalgeschichten von „Humord“ haben da ihre ganz eigenen Methoden, um den ein oder anderen lästigen Zeitgenossen aus dem Weg zu räumen. Mal wird ein Mafia-Liebchen als Köder angeheuert, mal ein handelsüblicher Aktenkoffer mit tödlichem Equipment ausgestattet, mal ein Modell-Ufo gechartert – und wenn gar nichts mehr helfen will, erwecken die hartnäckigsten Möchtegern-Killer sogar den Räuber Kneißl wieder zum Leben. Nur: Leider hat auch jeder bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Plan zwei kaum kalkulierbare Schwachstellen – die Reaktion des angepeilten Erzfeindes und das Zusammenspiel der willkürlichen Faktoren des Zufalls.

Kabarettist und Autor Werner Gerl wirbelt mit Vorliebe die starren Grenzen von Gut und Böse wild durcheinander.

Gerade der Zufall ist’s, der in „Humord“ höchstamüsant über die Rollenverteilung von Täter und Opfer entscheidet. Aber ob er auch dem Schönheitschirurg in Rimsting am idyllischen Chiemsee zu Hilfe kommen kann? Auf den Herrn Doktor wurden gleich zwei Auftragskiller angesetzt und nicht einmal die raffinierteste Gesprächsführung des Bedrohten kann darüber hinwegtäuschen, dass ein falscher Skalpell-Schnitt zu viel sein Todesurteil besiegelt hat … Da stehen die Karten der Kindergärtnerin aus Bremerhaven deutlich besser, als sich ein Krampus in ihr kleines Häuschen im Berchtesgadener Land schleicht. Die zugezogene Dame fühlt sich in ihrer Abneigung gegenüber den alpenländischen Weihnachtstraditionen bitter bestätigt. Es droht der Erstickungstod im dunklen Jutesack! Doch was macht da der zweite Krampus in ihrem Wohnzimmer, der fäusteschwingend auf den ersten losgeht …?

 

 

  • ISBN: 978-3-86222-319-0
    12,00