PI: Ingeborg Bachmanns München

Der Literaturwissenschaftler Nicola Bardola beleuchtet in „Ingeborg Bachmanns München“ eine häufig vergessene Station im Leben der großen Lyrikerin: Ihre Zeit in München, die oft komplexer war als andernorts.

Wer an Ingeborg Bachmann denkt, denkt an Klagenfurt, Wien, Rom, Neapel, Paris oder Zürich. Dass auch München ein zentraler Ort in Bachmanns Leben war, wird gerne übersehen. Eben das will diese Biografie ändern: Sie beleuchtet den Einfluss der bayerischen Landeshauptstadt auf das Leben der Ingeborg Bachmann in allen Aspekten – von ihrer Arbeit mit dem Piper Verlag über die Zeit beim Bayerischen Rundfunk bis hin zu den diversen Bekanntschaften und Freundschaften mit heute oft vergessenen Weggefährten.

Sorgfältig bereitet der Autor anhand von Briefen das soziale Umfeld auf, mit dem Ingeborg Bachmann während ihrer Zeit in München zu tun hatte. Dabei geht er auf heute weniger bekannte Zeitgenossen ebenso ein wie auf die großen Paul Celan und Max Frisch. Mit teilweise unveröffentlichtem Text- und Bildmaterial kommt dieser Band rechtzeitig zu Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag im Juni 2026.

Nicola Bardola wurde 1959 in Zürich geboren. Er studierte in Bern, München und Zürich Germanistik, italienische Literatur und Philosophie. 1985 gründete er im Münchner Buch Magazin die Lyrik Revue, die heute online auf dasgedichtblog.de fortgeführt wird. Bardola lebt seit über 40 Jahren in und um München. Er ist Vorsitzender des Freunde der Monacensia e.V.

 

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