Ingeborg Bachmanns München
„Ich bin unruhig, möchte nach München endlich, um alles abladen zu können auf ‚meinem‘ Boden.“
€16,00
Beschreibung
Eine Chronik zum 100. Geburtstag
Wer an Ingeborg Bachmann denkt, denkt an Klagenfurt, Wien, Rom, Neapel, Paris oder Zürich. Dass auch München ein zentraler Ort in Bachmanns Leben war, wird häufig übersehen. Eben das will diese Biografie ändern: Sie beleuchtet den Einfluss der bayerischen Landeshauptstadt auf das Leben der Ingeborg Bachmann in allen Aspekten – von ihrer Arbeit mit dem Piper Verlag über die Zeit beim Bayerischen Rundfunk bis hin zu den diversen Bekanntschaften und Freundschaften mit heute oft vergessenen Weggefährten.
Die Buchhandels-, Zeitungs- und Radio-Leserschaft sagt:
„Für Ingeborg Bachmanns München hat Bardola viel Material aus Archiven wie der Monacensia, darunter bisher unveröffentlichte Briefe und Dokumente, zusammengetragen und kenntnisreich ausgewertet.“
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung
„(Ein) lesenswerte(s) Werk, das mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Dokumenten und Fotos aufwartet.“
Andreas Daschner, Münchner Merkur
„Was Bardolas Buch von vielen Biografien unterscheidet, ist seine strikte Weigerung zu spekulieren. […] eine Einladung, die ‚unerkannte Heimat‘ Ingeborg Bachmanns neu zu entdecken – jenseits der Klischees von Depression und Unbehaustheit.“
Timo Lechner, Sonntagsblatt
„Für München mag das nun alles wenig schmeichelhaft klingen, aber Nicola Bardola findet den Haken.“
Veronika Ellecosta, Augsburger Allgemeine
„Ein Jahr des Umbruchs in München […] Bardola verortet ihr Leben und zeigt ihre weitreichenden Beziehungen zu Verlagsmitarbeitern, Freunden und Geliebten.“
Madeleine Penzkofer, Börsenblatt für den deutschen Buchhandel
„Bei Bachmann wird meist über ihr Leben in Rom oder Wien geschrieben, aber es gab auch eine Zeit in München, ein Jahr, das oft als enttäuschend für sie beschrieben wurde, doch Bardola hat bei seinen Recherchen in Archiven positive Momente in München ausgegraben.“
Günter Keil, Die egoFM Buchhaltung – Folge 107
„Bardola kommt zu einem ganz anderen Fazit: Keine andere Stadt habe sie als Autorin so unterstützt wie München. Der Bayerische Rundfunk sorgte für regelmäßige Honorare, eine Zeit lang war sie sogar fest angestellt und verlegte daher ihren Wohnsitz für eineinhalb Jahre an die Isar. Mit dem Piper Verlag fand sie eine verlegerische Heimat und mit dem dort beschäftigten Lektor Reinhard Baumgart einen unermüdlichen Förderer, der sie sogar aufnahm in seine eigene Familie.“
Bernhard Setzwein, Unser Bayern
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