Advent und Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder … freuen wir uns auf Lebkuchen und Weihnachtsplatzerl, auf die 24 Türl vom Adventskalender, auf Lichterglanz in den Stuben und Bratenduft aus dem Rohr, auf Familienfeste oder schlicht darauf, zum Ende des Jahres einmal wieder so richtig zur Ruhe zu kommen.
In unseren Büchern zur staaden Zeit werden alle fündig, die dem Zauber der Weihnacht auf der Spur sind. Hier werden teils uralte Traditionen und Bräuche wieder lebendig, es gibt viele Tipps für Unternehmungen, Basteleien oder den Weihnachtseinkauf. Und wer seinen Lieben eine besondere Freude machen möcht , greift zu unseren Adventskalendern im Buchformat – einmal für große, einmal für kleine Leser oder gleich für die ganze Familie.

Der lichtdunkle Zauber der Weihnacht

Unser Bestseller aus der Reihe der Weihnachtsbücher will Sie vom Glauben abbringen. Zumindest von dem, was man landläufig unter Glauben versteht. Es ist Zeit, sich zurückzubesinnen auf die Ursprünge unseres Weihnachtsfests, das weit in vorchristliche Zeit zurückreicht und heute oft bis zur kitschigen Unkenntlichkeit entstellt wird. Weihnachten kann überraschen! Vorausgesetzt, man ist bereit, sich verzaubern lassen von Mythen, Legenden und den uralten Wurzeln, aus denen unsere winterliche Fest- und Feierzeit erwachsen ist.
Was sahen die Menschen des Neolithikums beim feierlichen Blick in den Himmel? Was verbindet unseren Jesus Christus mit dem griechischen Dionysos und dem ägyptischen Horus? Wie wurde der Paradiesbaum zum leuchtenden Christbaum? Was haben römische Saturnalien mit bayerischen Perchten gemein und wann entstanden aus Bienenfleiß die ersten Lebkuchen? Wortgewandt und kenntnisreich führt uns der Historiker und BR-Rundfunkjournalist Gerald Huber zurück in die Entstehungszeit unserer heutigen Traditionen und tief hinein in den lichtdunklen Zauber der Weihnacht.

Klaubauf, Klöpfeln, Kletzenbrot – in 24 Kapiteln durch den Advent

Aufklärung und Säkularisation konnten den alten bayerischen Advents- und Weihnachtsbräuchen nichts anhaben. Erst die aus dem protestantisch geprägten Norden „Zuagroasten“ brachten Adventskranz und Christbaum mit, die in den Stuben der Münchner nach und nach Paradeisl und Barbarazweige ablösten – und gleichzeitig neue Traditionen schufen.
Die beiden Kunsthistorikerinnen und Stadtführerinnen Angelika Dreyer und Martina Sepp haben die schönsten Münchner Adventsbräuche zu 24 Kalendergeschichten zusammengestellt, in denen sie verraten, an welchen bekannten und unbekannten Orten in der Stadt man heute noch Geschichte und Brauchtum erleben kann, was früher zu Weihnachten gebacken und gekocht wurde, wo man Kerzen und Weihrauch kaufen kann und wo es die besten Lebkuchenhäuser gibt.

Bäuerliche Weihnacht

Im Jahreskreis bayerischer Feste und Bräuche freuen wir uns auf vertraute, lieb gewonnene Rituale, die untrennbar zum Leben im Freistaat dazugehören. Die meisten Feiertage, die das alte Bauernjahr noch kannte, sind heute jedoch in Gefahr, vergessen zu werden. Wie reich an Traditionen zum Beispiel die frühere Weihnachtszeit war – vor allem auf dem Land, in den mollig warmen Stuben der Bauernhäuser oder bei einem der vielen Adventsbräuche in Wald, Kapelle und Kirche –, verrät Karl Baum in seinem „Hausbuch“.
Kompakt und lebendig führt das bibliophile Büchlein durch das bayerische Brauchtumsjahr, vom traditionellen Neujahrsgruß bis zur bäuerlichen Weihnacht. Erzählt wird von Kirchweih und Erntedank, von Pferdeumritten, Kräuterweihen, Wallfahrten und Trachtenumzügen, von der Walpurgisnacht, die wilde Freigeister anzieht, vom Wetterläuten, das Haus und Hof vor aufziehendem Gewitter schützen soll – und von einer sternglänzenden Adventszeit mit Los- und Rauhnächten, mit der Mettensau, die am Thomastag geschlachtet wird, und traditioneller Weihnachtsbäckerei.

Ein Advents-Leseabenteuer in 24 Kapiteln

Es ist der 1. Dezember, aber in München ist noch keine einzige Schneeflocke vom Himmel gefallen. Wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen? Um dem Advent ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, beschließen Paula und ihr Freund Luca, sich für jeden der 24 Tage im Dezember etwas Weihnachtliches auszudenken. Sie tauchen in die geheimnisvolle Welt der Krippen ein, begegnen einem Haufen wilder Krampusse, spüren die allerbesten Plätzchenrezepte auf und basteln sich sogar Flügel in ihrer eigenen Himmelswerkstatt.
Die wilde Weihnachtsjagd beginnt, als den beiden ein vergessenes Weihnachtsgeschenk vor die Füße fällt. Wird es ihnen gelingen, den Empfänger des geheimnisvollen goldenen Päckchens noch rechtzeitig vor dem Heiligen Abend zu finden?
Diana Hillebrand hat einen Adventskalender in Buchform für die ganze Familie geschrieben: ein mal spannender, mal lustiger Kinderkrimi in 24 Kapiteln, voll mit Rezepten, Bastelideen und Tipps für weihnachtliche Unternehmungen in und um München. Die kunterbunten Illustrationen stammen von Stephanie Duckstein.