PI: Heimatgeschichten

Ein altes Motorrad, eine Weihnachtskrippe, ein Jagdhorn, das Rezeptbuch der Tante oder der Schnaps mit dem bezeichnenden Namen „Sudetenfeuer“ – die unterschiedlichsten Dinge können ein Gefühl von Heimat vermitteln. Gerade für die Heimatvertriebenen aus Böhmen, Mähren und Schlesien sind es oftmals Alltagsgegenstände, die die Erinnerungen an das ehemalige Zuhause wachhalten. Wieder andere Dinge stehen bereits für das neue Leben, das Ankommen in der Fremde.

Deutsche und tschechische Bewohner der Böhmischen Länder können auf eine viele hundert Jahre währende gemeinsame Vergangenheit zurückblicken. Viele materielle Zeugnisse dieser wechselhaften Geschichte sind für immer verloren, eine erstaunliche Zahl hat aber auch den Weg in die Museen und Archive gefunden. Das Sudetendeutsche Museum, das 2019 in München eröffnet wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Objekte zu sammeln.

Der vorliegende Band zeigt eine Auswahl dieser Exponate und stellt sie in ihrem historischen und kulturellen Kontext dar. Der zeitliche Rahmen spannt sich dabei von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Alltägliches wie Außergewöhnliches wird in hochwertigen Fotografien vorgestellt.

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