Alte Zeiten, raue Sitten – Underdogs aus Bayerns Geschichte

 

Alte Zeiten, raue Sitten. Underdogs aus Bayerns Geschichte.
Alte Zeiten, raue Sitten. Underdogs aus Bayerns Geschichte.

Ab sofort im Volk Verlag und im Buchhandel erhältlich: „Alte Zeiten, raue Sitten – Underdogs aus Bayerns Geschichte“: Keiner mochte sie, aber jeder brauchte sie: Henker, Kanalräumer, Prostituierte, Bader, Hausierer und Dienstboten. Wenn sie nicht als Ausgestoßene der Gesellschaft galten, so waren sie doch zumindest nur ihr „Bodensatz“, ein notwendiges Übel, das man scharf ihm Auge behalten musste. Oft genug gerieten „Oben“ und „Unten“ aneinander. Dann schaltete sich die staatliche Obrigkeit ein und es entstanden – bürokratisch gesprochen – Vorgänge und Akten, die in den Archiven überdauert haben. Für die Nachwelt sind diese Archivbestände ein großes Glück, denn Selbstzeugnisse der unteren Schichten sind so gut wie nicht überliefert. Wer von diesen „Underdogs“ konnte schon lesen und schreiben? Christoph Bachmann, Leiter des Staatsarchivs München, und Karin Dütsch, Ressortleiterin für Kultur bei der Bayerischen Staatszeitung, lassen mit dem Buch „Alte Zeiten, raue Sitten – Underdogs aus Bayerns Geschichte“ anhand von Archivfunden Geschichte lebendig: Sie bringen Abschiedsbriefe von Selbstmördern, historische Karten, Pläne, Fotos, Kupferstiche und Zeichnungen mit den offiziellen Verwaltungsakten in eine Zusammenschau: hier die Wahrnehmung der Betroffenen – dort die Sicht des Staates auf seine Untertanen. So entsteht ein plastisches und zuweilen auch drastisches Bild der jeweiligen Lebenswirklichkeit.

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